Von der Hauptschule zum IT-Unternehmer: Pierres Weg

Pierre erzählt, wie er trotz Sehbehinderung und Hauptschulabschluss den Weg in die IT fand und sein eigenes Business aufbaute. Ehrlich und ohne Bullshit.

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Die wichtigsten Erkenntnisse

7 Kernpunkte aus diesem Video

Deine Startbedingungen (Hauptschule, Behinderung, Herkunft) definieren nicht dein Ziel - nur deine Ausgangslage

Als Angestellter bist du in deiner Wirkungskraft eingegrenzt - Selbstständigkeit öffnet neue Möglichkeiten

Komfortzone verlassen ist nicht optional: Wenn du größere Ziele hast, musst du Dinge machen, die du noch nie gemacht hast

Echtes Commitment bedeutet: Keine Alternative. Wenn 'kein Geld verdienen' keine Option ist, findest du einen Weg

Ein Commitment, das auch andere Menschen betrifft, hat eine andere Qualität als eins, das nur dich betrifft

Der IT-Freelancer-Markt 2026 ist unsicher (43% ohne gesicherte Auslastung), aber Remote und KI bieten massive Chancen

Von IT-Experten für IT-Experten bedeutet: Keine Floskeln, sondern Umsetzung auf eine Art, die dir Spaß macht

Zusammenfassung

Wie alles begann: Von der Sehbehinderung zur IT

Pierre kam praktisch blind auf die Welt. Über 9 Dioptrien - das bedeutet, du siehst quasi nichts. Die ersten 2-3 Jahre deines Lebens sind entscheidend für Neuronenverbindungen im Gehirn. Hand-Augen-Koordination, räumliches Sehen - all das entwickelt sich in dieser Phase. Bei Pierre lief das anders.

Das Ergebnis: Ein extrem stilles, introvertiertes Kind. Wenn du deine Umgebung nicht richtig wahrnimmst, bleibt dir nur eins - du beschäftigst dich mit dir selbst. In der Grundschule konnte Pierre nicht lesen. Er hatte ein System entwickelt: Alles auswendig lernen, wiederholen was andere gesagt haben. Funktionierte eine Weile, bis die Lehrerin es merkte.

"Ich habe früher geglaubt, weil ich von der Hauptschule gekommen bin, ich werde niemals studieren können."

Von der Hauptschule kommend, mit einer Sehbehinderung - für Pierre war klar: IT ist der Weg. Warum? Weil er in diesem Bereich arbeiten konnte, trotz seiner Einschränkungen.

Der Wendepunkt: Vom Angestellten zum Unternehmer

Pierre startete als Angestellter. Solide, sicher, planbar. Aber dann kam die Erkenntnis:

"Du bist halt eingegrenzt als Angestellter in deiner Wirkungskraft."

Die Komfortzone war klar definiert. Und genauso klar war: Wenn er darin bleibt, erreicht er seine Ziele nicht. Keine Chance. Er musste Dinge machen, die er noch nie gemacht hatte. Dinge, die ihn herausfordern.

Zwei große Entscheidungen kristallisierten sich heraus:

  1. Selbstständigkeit
  2. Auswandern

Beides Schritte raus aus der Komfortzone. Beide mit Unsicherheit verbunden. Aber beide notwendig für das, was Pierre erreichen wollte.

Die härteste Entscheidung: Commitment ohne Rückweg

Stell dir vor: Du hast dich für die Freiberuflichkeit entschieden. Dein Wunscharbeitgeber bietet dir eine Festanstellung an. Jetzt stehst du an dieser Weggabelung.

Behältst du deinen Kurs bei oder knickst du ein?

Für Pierre war klar: Jetzt musst du es durchziehen. Jetzt gibt es keine Alternative mehr. Das war der Moment, wo aus einer Idee ein echtes Commitment wurde.

"Kein Geld verdienen ist keine Option."

Diese Art von Commitment - eins, das nicht nur dich betrifft, sondern auch andere Menschen - das hat eine andere Qualität. Das ist kein "Mal schauen, ob es klappt". Das ist "Es MUSS klappen".

Die Vision: Techies zum Erfolg verhelfen

Was treibt Pierre heute an? Es macht richtig Spaß, den Leuten zu helfen. Möglichst vielen Techies zu helfen, dieses Thema Selbstständigkeit und Unternehmertum komplett für sich zu meistern.

Aber nicht auf irgendeine Weise. Sondern auf eine Art, die denen selber Spaß macht.

Keine Floskeln und Bullshit-Marathons. Sondern Umsetzung. Von IT-Experten für IT-Experten.

Das ist der Kern von IT Business Growth: Du weißt, wie man komplexe Probleme löst. Du kannst Code im Schlaf schreiben. Aber ein Business aufbauen? Das ist ein anderes Spiel. Und genau dabei hilft Pierre.

Was du daraus lernen kannst

Pierres Geschichte zeigt drei zentrale Punkte:

1. Deine Startbedingungen definieren nicht dein Ziel

Hauptschule, Sehbehinderung, Lernschwierigkeiten - alles Faktoren, die dich zurückhalten können. Oder eben nicht. Es kommt darauf an, was du daraus machst.

2. Komfortzone verlassen ist nicht optional

Wenn du größere Ziele hast als das, was deine aktuelle Situation zulässt, musst du raus aus der Komfortzone. Nicht irgendwann. Jetzt.

Du musst Dinge machen, die du noch nie gemacht hast. Dinge, die dich herausfordern. Sonst bleibst du, wo du bist.

3. Echtes Commitment bedeutet: Keine Alternative

Solange du einen Plan B hast, ist Plan A nicht dein echtes Commitment. Wenn kein Geld verdienen keine Option ist, findest du einen Weg. Wenn es eine Alternative gibt, nimmst du vielleicht den einfacheren Weg.

Der Kontext: IT-Freelancer Markt 2026

Pierres Weg ist heute relevanter denn je. Der deutsche IT-Freelancer-Markt ist im Umbruch:

Die Realität:

  • 43% der Freelancer haben keine gesicherte Auslastung
  • IT-Software-Bereich: 23% Rückgang bei Aufträgen
  • Automobilbranche: sogar 32% Rückgang

Aber auch:

  • 85% der Freelancer nutzen KI-Tools regelmäßig
  • 71% arbeiten im Homeoffice, 22% hybrid
  • 74% bleiben optimistisch

Die Unsicherheit ist real. Gleichzeitig bieten Remote-Arbeit und neue Technologien massive Chancen. Der Unterschied? Dein Mindset und dein Commitment.

Warum diese Geschichte wichtig ist

Viele IT-Freelancer und Unternehmer haben ähnliche Ausgangssituationen. Vielleicht nicht die gleichen Herausforderungen, aber eigene Hindernisse:

  • "Ich habe nicht studiert"
  • "Ich bin zu introvertiert für Sales"
  • "Ich habe keine Business-Erfahrung"
  • "Der Markt ist gerade unsicher"

Pierres Geschichte zeigt: Das sind Faktoren, keine Stoppschilder. Die Frage ist nicht, ob du perfekte Startbedingungen hast. Die Frage ist, ob du bereit bist, den Weg zu gehen.

Und ob du bereit bist, echtes Commitment zu zeigen - ohne Plan B, ohne Ausreden, ohne "mal schauen".

Das macht den Unterschied zwischen jemandem, der über Selbstständigkeit nachdenkt, und jemandem, der es tatsächlich durchzieht.

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