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IT-Freelancer im Ausland: So klappt's mit Remote-Projekten
Projektmanagement aus dem Ausland? Kenan zeigt dir, wie du als IT-Freelancer remote für Konzerne arbeitest - mit US LLC und ohne Standort-Stress.
Die wichtigsten Erkenntnisse
7 Kernpunkte aus diesem Video
Remote-Projektmanagement für Konzerne funktioniert - 71% aller Freelancer arbeiten mittlerweile rein im Homeoffice
Eine US LLC als Firmenstruktur ist kein Ausschlusskriterium bei deutschen Konzernen - Transparenz und rechtliche Sauberkeit sind entscheidend
Breite Branchenaufstellung schützt vor Krisen - Automotive hat 32% Rückgang, IT/Software 23%, wer flexibel bleibt, hat mehr Chancen
85% aller Freelancer nutzen 2026 KI-Tools regelmäßig - wer nicht mitgeht, verliert an Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit
43% haben keine gesicherte Auslastung - ein belastbares Netzwerk und Sichtbarkeit entscheiden über Projektvergabe
Projektmanagement-Skills sind transferierbar zwischen Branchen - SAP, IT-Infrastruktur, Software-Projekte nutzen die gleichen Grundlagen
Die größten Projekt-Blocker sind unklare Anforderungen (55%), verzögerte Rückmeldungen (47%) und fehlende Entscheidungen (42%) - als PM ist das dein Job zu lösen
Zusammenfassung
IT-Freelancer aus dem Ausland - Geht das überhaupt?
Klar geht das. Kenan macht's seit 7 Jahren vor: Als IT-Projektmanager arbeitet er remote für Konzerne - Automotive, Telekommunikation, Energie, Software. Das Besondere: Er führt seine Projekte aus dem Ausland und hat seine Firma als US LLC strukturiert.
Das Interessante: Es geht nicht um eine spezielle Technologie oder Branche. Es geht ums Projektmanagement an sich. SAP-Einführungen, IT-Infrastruktur, Softwareprojekte - querbeet.
Was macht ein IT-Projektmanager eigentlich?
Falls du mit dem Gedanken spielst, in die Richtung zu gehen, hier die Realität:
- Anforderungen & Ziele definieren - Gemeinsam mit Kunde und Auftraggeber
- Projektplanung - Ressourcen, Zeitpläne, Kosten, Qualitätsstandards
- Team-Koordination - Das Projektteam steuern und synchron halten
- Projekt-Steuerung - Den ganzen Laden am Laufen halten
Das ist kein reines Tech-Setup mehr wie beim Entwickeln. Du bist die Schnittstelle zwischen Business und IT. Du musst Projekte strukturieren, Menschen koordinieren und dafür sorgen, dass am Ende was Funktionierendes rauskommt.
Remote für Konzerne - Funktioniert das wirklich?
Kurze Antwort: Ja. Die Zahlen sprechen für sich:
71% aller Freelancer arbeiten mittlerweile rein im Homeoffice, 22% hybrid, nur 5% vor Ort. Der permanente Remote-Anteil hat sich auf 34,4% verdoppelt. Die Welt hat sich gedreht.
Kenan arbeitet hauptsächlich für Konzerne - Automobil, Medizin, Telekommunikation. Alles remote. Das funktioniert, weil Projektmanagement zu großen Teilen Kommunikation, Koordination und Dokumentation ist. Und das geht von überall.
Die Branchenmischung
Was interessant ist: Keine Spezialisierung auf eine Branche oder Technologie. Hauptsache IT-Projekte mit Software-Bezug. Das gibt Flexibilität - gerade jetzt, wo bestimmte Branchen strugglen.
Die Automotive-Branche hat aktuell 32% Rückgang bei Freelancer-Projekten, IT/Software 23%. Wer sich nur auf eine Branche fokussiert, spürt das härter. Kenan's Ansatz: Breit aufgestellt bleiben.
US LLC als deutscher IT-Freelancer?
Jetzt wird's interessant. Kenan führt seine Projekte über eine US LLC - keine deutsche GmbH, keine Einzelunternehmung.
Die Reaktion der Kunden? Keine nennenswerten Probleme. Manchmal Rückfragen, was eine LLC überhaupt ist. Manchmal der Eindruck, sie hätten lieber eine GmbH gesehen. Aber ein Ausschlusskriterium war's nie.
Das Wichtige: Du musst erklären können, was deine Firmenstruktur ist. Die meisten Konzerne haben damit kein Problem, solange die rechtliche und steuerliche Seite sauber ist.
Was bedeutet das für dich?
Falls du auch mit internationalen Strukturen liebäugelst:
- Transparenz ist key - Erkläre proaktiv, was deine Firmenform ist
- Rechtliche Sauberkeit - Steuerberater mit internationalem Know-how ist Pflicht
- Keine Angst vor Rückfragen - Die meisten Konzerne sind pragmatisch
- Vorbereitung - Hab deine Erklärung parat, bevor die Frage kommt
Der aktuelle Markt für IT-Freelancer
Lass uns ehrlich sein: 2025/2026 ist kein Spaziergang. Die Zahlen aus dem Freelancer-Kompass 2026:
- 43% haben keine gesicherte Auslastung
- Nur 12% für 1 Monat gesichert
- 20% für 2-3 Monate
- 50% sehen Verschlechterung zum Vorjahr
Aber: 74% bleiben optimistisch, 53% erwarten einen Aufschwung durch Remote-Trends.
Wo die Projekte sind
Kunden-Struktur aktuell:
- 60% Mittelstand
- 58% Konzerne
Beide Segmente haben Herausforderungen, beide vergeben aber weiterhin Projekte. Der Trick ist, in beiden Welten navigieren zu können.
Die Remote-Realität: Herausforderungen in Projekten
Was nervt in der Praxis? Die Top 3:
- Unklare Anforderungen (55%) - Der Klassiker
- Verzögerte Rückmeldungen (47%) - Wartezeit ist tote Zeit
- Fehlende Entscheidungen (42%) - Blocker für alles
Als IT-Projektmanager ist genau das dein Job: Diese Probleme auflösen, bevor sie das Projekt killen. Remote macht's nicht einfacher, aber mit den richtigen Prozessen machbar.
KI-Tools: Der neue Standard
85% aller Freelancer nutzen 2026 regelmäßig KI-Tools. Das ist kein Trend mehr, das ist Standard.
Die Entwicklung:
- 2023: 41%
- 2024: 58%
- 2025: 77%
- 2026: 85%
Wofür? Texterstellung, Programmierung, Bildgenerierung, Effizienzsteigerung. Als Projektmanager: Dokumentation, Meeting-Zusammenfassungen, Requirement-Analyse, Zeitplanung.
Wer KI noch nicht integriert hat, verliert an Produktivität und damit an Wettbewerbsfähigkeit.
Stundensätze & Spezialisierung
Die Realität 2025/2026:
- Data-Freelancer: 70-130 €/h
- AI/ML Engineers: Noch höher, besonders bei Spezialisierungen wie MLOps
- Branchen-Boosts: FinTech, Healthcare, E-Commerce zahlen Premium
Projektmanagement bewegt sich ähnlich, je nach Branche und Projektgröße. SAP-Projekte, große Transformation-Projekte zahlen besser als Standard-IT-Infrastruktur.
Was du von Kenan's Ansatz lernen kannst
1. Remote ist kein Hindernis mehr
Die Ausrede "Konzerne wollen nur vor Ort" stimmt 2025 nicht mehr. 71% arbeiten Homeoffice, nur 5% vor Ort. Wenn dein Setup stimmt und du lieferst, ist der Standort zweitrangig.
2. Breit aufstellen schützt
Automotive crashed? IT/Software schwächelt? Wenn du nur eine Branche bedienst, bist du verwundbar. Projektmanagement-Skills sind transferierbar - nutze das.
3. Firmenstruktur ist verhandelbar
US LLC, deutsche GmbH, Einzelunternehmer - es gibt nicht den einen Weg. Was zählt: Rechtliche Sauberkeit und dass du erklären kannst, warum du dich so strukturiert hast.
4. Netzwerk & Sichtbarkeit entscheiden
Bei 43% ohne gesicherte Auslastung: Wer ein belastbares Netzwerk hat und sichtbar ist, bekommt die Projekte. Wer wartet, bis der Vermittler anruft, sitzt schnell auf dem Trockenen.
Fazit: Freelancen aus dem Ausland ist machbar
Kenan zeigt: Es funktioniert. Seit 7 Jahren. Für Konzerne. Aus dem Ausland. Mit US LLC.
Die Grundlagen:
- Solide Projektmanagement-Skills - Das ist die Basis
- Remote-Setup das funktioniert - Technik, Prozesse, Kommunikation
- Rechtlich sauber aufgestellt - Keine Kompromisse
- Flexibilität bei Branchen - Nicht nur auf ein Pferd setzen
- Erklärfähigkeit - Warum du so arbeitest wie du arbeitest
Der Markt ist nicht einfach gerade. Aber für die, die ihre Hausaufgaben machen, gibt's weiterhin Projekte. Remote, international, gut bezahlt.
Behandelte Themen
Fragen & Antworten
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