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Mindset IT-Freelancer: Vom Zweifeln zum Erfolg
Warum die innere Einstellung über deinen Erfolg als IT-Freelancer entscheidet. Thomas zeigt, wie er von Existenzangst zu Inbound-Anfragen kam.
Die wichtigsten Erkenntnisse
- Dein Mindset entscheidet darüber, ob Marketing und Sales Spaß machen oder ätzend sind – wenn du innerlich zweifelst, kommunizierst du das nach außen
- Du brauchst jemanden von außen, der den Markt kennt und dir sagt: 'Dein Offer funktioniert, da ist ein Use Case' – das kommt nicht von selbst beim Grübeln
- Wenn du weißt, dass dein Angebot funktioniert, kommen die richtigen Leute zu dir – du musst nicht mehr hinterherlaufen
- Zweifel führen zu verwässerter Positionierung, unsicheren Sales-Calls und Preisdiskussionen – Klarheit führt zu Inbound-Anfragen
- Thomas ging von Existenzangst zu 'mir wird die Bude eingerannt' in wenigen Wochen – nicht durch neue Skills, sondern durch Mindset-Shift
- Mindset ist keine Esoterik, sondern Business-Logik: Wenn du nicht an dein Offer glaubst, warum sollte es ein Kunde tun?
- Check dein Mindset mit der Frage: Macht dir Sales Spaß? Wenn nein, versuchst du wahrscheinlich zu verkaufen statt anzuziehen
Zusammenfassung
Warum dein Mindset über alles entscheidet
Du kannst der beste Entwickler sein, die cleversten Automatisierungen bauen und PowerPoint im Schlaf programmieren – aber wenn dein Kopf nicht mitspielt, bringt dir das alles nichts.
Thomas Singer ist das perfekte Beispiel dafür. Quereinsteiger mit Soziologie-Studium, der sich selbst das Programmieren beigebracht hat. Nicht aus Leidenschaft für Code, sondern weil er PowerPoint automatisieren wollte. Heute ist er Spezialist für PowerPoint-Automatisierung – eine krasse Nische, die richtig gut funktioniert.
"Letztes Jahr im Herbst, als wir uns kennengelernt haben, da war echt Ebbe. Das war wirklich bedrohlich."
Bedrohlich. Das ist das Wort, das Thomas benutzt. Herbst 2023, keine Aufträge, Existenzangst. Und das, obwohl er einen echten Use Case hatte, ein Problem löste, das Unternehmen tatsächlich haben.
Das Problem: Du siehst den Wald vor lauter Bäumen nicht
Das Ding ist: Wenn du mitten im Scheiß steckst, siehst du nicht, was du wirklich kannst. Du grübelst abends im Bett, zweifelst an deinem Offer, fragst dich, ob da überhaupt ein Markt ist.
Spoiler: Meistens ist der Markt da. Du siehst ihn nur nicht.
Thomas hatte einen Use Case, der Probleme löst. PowerPoint-Automatisierung für Unternehmen, die täglich mit Reports arbeiten. Aber er wusste nicht, dass das so gefragt ist. Er sah nur:
- Keine Anfragen
- Leere Pipeline
- Existenzangst
- Zweifel am eigenen Angebot
Und genau hier liegt das Problem: Die innere Einstellung kommt nicht von selbst.
Der Wendepunkt: Jemand, der dir sagt, was Sache ist
Thomas hat uns gefunden. Erstes Gespräch. Und zum ersten Mal hört er:
"Das ist cool, was du da machst. Da gibt es sicher einen Markt."
Klingt banal? Ist es aber nicht. Wenn du monatelang in deiner Bubble hockst und niemand dir sagt, dass dein Offer funktioniert, dann versinkst du im Zweifel.
Das war der Game Changer für Thomas:
Jemand von außen, der den Markt kennt, der sieht: "Alter, da ist ein Use Case. Das löst wirklich ein Problem. Das ist ein super Offer."
Was dann passierte
Zwei Wochen später: Erster Inbound.
Thomas' Reaktion: "Das kann jetzt nicht sein. Magie."
Noch ein paar Wochen später: "Mir wird die Bude eingerannt."
Was hat sich geändert? Nicht sein Angebot. Nicht seine Skills. Sein Mindset.
Warum Mindset konkret über deinen Erfolg entscheidet
Hier ist der Punkt, den viele nicht checken:
Wenn du innerlich zweifelst, kommunizierst du das nach außen.
- Dein LinkedIn-Profil klingt unsicher
- Deine Sales-Calls sind zäh
- Du diskontierst deine Preise
- Du positionierst dich schwammig
Dann ist Marketing und Sales ätzend. Du versuchst, jemandem etwas zu verkaufen. Du rennst hinter Leads her. Du machst Calls mit Leuten, die gar nicht zu dir passen.
Aber wenn du weißt, dass dein Offer funktioniert:
"Dann ist nämlich Marketing und Sales gar kein Problem mehr. Das ist nicht ätzend. Man versucht nicht jemandem was zu verkaufen, sondern die richtigen Leute kommen zu einem, dann macht es Spaß."
Das ist Thomas' Key Learning. Und er hat absolut recht.
Der Unterschied zwischen September und heute
Thomas vergleicht sein Mindset von September mit heute:
September:
- Existenzangst
- Zweifel am Angebot
- Keine Klarheit über den Markt
- Marketing fühlt sich an wie Klinkenputzen
Heute:
- Inbound-Anfragen
- Klarheit über sein Offer
- Spaß an Marketing und Sales
- Kein Zweifel mehr im Kopf
"Das ist ein ganz anderes Leben jetzt, weil du diesen Zweifel einfach nicht mehr im Kopf hast."
Was du daraus mitnehmen kannst
1. Du brauchst jemanden, der dir die Wahrheit sagt
Nicht deine Mama. Nicht dein Kumpel, der noch angestellt ist. Sondern jemanden, der den Markt kennt und dir sagt:
- "Dein Offer funktioniert"
- "Da ist ein Use Case"
- "So positionierst du dich richtig"
Das ist keine Motivations-Kacke. Das ist echtes Feedback von jemandem, der weiß, wie der IT-Freelancer-Markt tickt.
2. Mindset ist nicht Esoterik – es ist Business-Logik
Wenn du nicht an dein Offer glaubst, warum sollte es ein Kunde tun?
Wenn du denkst, dass da kein Markt ist, kommunizierst du das in jedem Gespräch.
Wenn du zweifelst, positionierst du dich verwässert und sprichst alle an – und damit niemanden richtig.
3. Die richtige Positionierung folgt dem richtigen Mindset
Thomas hatte einen krassen Use Case: PowerPoint-Automatisierung. Aber erst als er verstanden hat, dass da wirklich ein Markt ist, konnte er sich richtig positionieren.
Ergebnis: Die richtigen Leute kommen zu ihm. Sales macht Spaß. Keine Klinkenputze mehr.
Wie du dein Mindset checkst
Stell dir diese Fragen:
- Würdest du dein Offer selbst kaufen? Wenn du in der Zielgruppe wärst – würdest du dafür zahlen?
- Kannst du klar sagen, welches Problem du löst? Nicht "Ich mache Webentwicklung", sondern: "Ich automatisiere Reporting-Prozesse für Konzerne."
- Glaubst du, dass da ein Markt ist? Oder grübelst du nachts, ob dein Angebot überhaupt jemand braucht?
- Macht dir Sales Spaß? Wenn nicht: Du versuchst wahrscheinlich, Leuten etwas zu verkaufen, statt die richtigen Leute anzuziehen.
Wenn du bei den meisten Fragen zögerst: Dein Mindset ist dein Bottleneck.
Der Weg raus aus dem Zweifel
Thomas' Story zeigt: Es geht schnell. Zwei Wochen nach dem ersten Gespräch kam der erste Inbound. Das ist kein Zufall.
Wenn du:
- Klarheit über dein Offer hast
- Verstehst, dass da ein Markt ist
- Dich richtig positionierst
- Mit Überzeugung kommunizierst
...dann kommt der Rest von selbst.
Aber du brauchst jemanden, der dir das sagt. Der dir zeigt: "Alter, da ist ein Use Case. Das funktioniert."
Das ist keine Raketenwissenschaft. Das ist auch kein Mindset-Coaching-Bullshit. Das ist einfach jemand, der den Markt kennt und dir die Augen öffnet.
Fazit: Mindset ist keine Esoterik
Thomas bringt es auf den Punkt:
"Das ist mein Key Learning von Karrierehero. Wenn ich mein Mindset vergleiche von September mit heute."
Von Existenzangst zu Inbound-Anfragen. Von Zweifeln zu Klarheit. Von ätzenden Sales-Calls zu Spaß an Marketing.
Das ist kein Mindset-Geschwurbel. Das ist Business.
Wenn du weißt, dass dein Offer funktioniert, dass da ein Markt ist, dass du ein echtes Problem löst – dann ist alles andere easy.
Die Frage ist: Weißt du das?