Von 0 auf 6,8 Mio: Janosch Konetschnis IT-Security Weg

Wie Janosch als IT-Systemelektroniker startete und sein Cybersecurity-Business auf 6,8 Millionen skalierte. Praktische Insights für deinen Weg.

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Die wichtigsten Erkenntnisse

7 Kernpunkte aus diesem Video

Direkt nach der Ausbildung in die Selbstständigkeit zu starten kann der schnellere Weg sein als Jahre im Angestelltenverhältnis

Der typische Freelancer-Fehler: Alles anbieten wollen, was die Konkurrenz macht - stattdessen fokussieren

Von 3 Millionen auf 6,8 Millionen in einem Jahr durch klare Spezialisierung auf IT-Security und Managed Services

Regulatorische Trends wie NIS-2 nutzen: Live-Hacking-Demos zeigen praktisch die Notwendigkeit von Security

Skalierung funktioniert durch Managed Services statt Projektgeschäft - wiederkehrende Umsätze sind der Schlüssel

Von Freelancer zu 30 Mitarbeitern: Teamaufbau erfordert Strategie und das Vermeiden typischer Wachstumsfehler

Freiheit als Wert leben: Als IT-Unternehmer kannst du wählen, wo du lebst - wenn du dein Business richtig aufbaust

Zusammenfassung

Von der Ausbildung zum Millionen-Business

Janosch Konetschni ist genau der Typ IT-Unternehmer, von dem du lernen kannst. Warum? Weil er nicht mit einem Silicon-Valley-Startup durchgestartet ist, sondern den klassischen Weg gegangen ist: Ausbildung als IT-Systemelektroniker, dann direkt in die Selbstständigkeit. Kein MBA, kein Investoren-Pitch, keine Bullshit-Story.

Die Zahlen sprechen für sich: 2020 machte seine Firma 3 Millionen Umsatz. Ein Jahr später? 6,8 Millionen. Und das mit einem Unternehmen, das von null gestartet ist. Heute führt er mit Aware7 eines der führenden IT-Security-Unternehmen in Deutschland mit über 30 Mitarbeitern.

Wie alles begann: Der typische IT-Weg

Janosch hatte einen Vorteil: Sein Stiefvater hatte Mitte der 90er eine IT-Firma. Die goldenen Jahre der IT - 1995 bis 1999. Während andere Kinder draußen spielten, saß er in der Werkstatt im Keller und schraubte an Computern rum.

Das Ergebnis? Eine massive IT-Affinität, die bis heute anhält. Nach der Schule ging er direkt in die Ausbildung als IT-Systemelektroniker für Systemintegration. Das volle Programm:

  • Computer auseinanderschrauben
  • Kundentermine fahren
  • Remote Support
  • First, Second, Third Level Support

Das klassische IT-Handwerk eben. Aber Janosch wusste schon damals: Er will keinen Chef. Sein größtes Ziel war Freiheit. Und genau deshalb startete er direkt nach der Ausbildung in die Selbstständigkeit.

Die ersten Jahre: Vom Oma-PC zum Business

Die Anfangszeit war brutal ehrlich. Janosch reparierte PCs bei alten Omas. Das ist die Realität für die meisten IT-Freelancer am Anfang. Keine glamourösen Enterprise-Projekte, sondern hands-on Arbeit an der Basis.

Aber genau hier liegt der Unterschied: Er hat es durchgezogen. Keine romantischen Vorstellungen vom Business, sondern knallharte Arbeit und Lernen. Diese Phase hat ihm das Fundament gegeben für alles, was danach kam.

Der typische Freelancer-Fehler

Janosch spricht einen Punkt an, den fast jeder Selbstständige kennt: Du siehst, was die Konkurrenz macht, und denkst, du musst das auch alles anbieten.

Falsch.

Das ist der klassische Anfängerfehler. Du versuchst, alles für jeden zu sein, anstatt dich zu fokussieren. Janosch hat das erkannt und seinen Weg korrigiert. Er hat sich auf IT-Security spezialisiert - und zwar richtig.

Was wirklich funktioniert hat

"Das klingt jetzt langweilig, aber was extrem gut für uns funktioniert hat..."

Janosch spricht hier einen wichtigen Punkt an: Die Dinge, die wirklich funktionieren, sind oft nicht sexy. Es sind nicht die fancy Marketing-Tricks oder die neuesten Growth-Hacks.

Es sind die Basics:

  • Fokus auf einen Bereich (IT-Security)
  • Expertise aufbauen
  • Mehrwert liefern
  • Kontinuität

Der Game-Changer: NIS-2 und regulatorische Anforderungen

Ein massiver Faktor für Janoschs Erfolg ist Timing. Die EU-Regulatorik NIS-2 zwingt Unternehmen zu besseren Sicherheitsmaßnahmen. Das bedeutet: explodierende Nachfrage nach Penetrationstests, Security-Audits und Managed Services.

Aware7 nutzt Live-Hacking-Demos, um Unternehmen zu zeigen, wie einfach sie angreifbar sind. Das ist praktisch, direkt und verdammt effektiv. Kein theoretisches Gequatsche über Cyber-Risiken, sondern: "Schau her, so hacke ich dein System in 5 Minuten."

Von Freelancer zu Managed Services: Die Skalierung

Hier wird es interessant für dich als IT-Freelancer. Janosch hat den Übergang geschafft vom Einzelkämpfer zum skalierbaren Business. Wie?

Managed Services als Hebel

Statt nur Projekte abzurechnen, hat er Managed Services eingeführt. Das bedeutet:

  • Wiederkehrende Umsätze
  • Planbarkeit
  • Skalierbarkeit durch Teamaufbau

Ein Spin-Off wurde zu einem Unternehmen mit 30 Mitarbeitern. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer klaren Strategie.

Die fatalen Fehler beim Wachstum vermeiden

Janosch spricht offen über Fehler beim Skalieren. Das ist wertvoll, denn die meisten IT-Freelancer scheitern genau hier:

  • Zu schnell wachsen ohne Prozesse
  • Falsche Leute einstellen
  • Sich verzetteln in zu vielen Services
  • Die Kultur vernachlässigen

Die Lektion? Wachstum ist nicht nur "mehr Umsatz", sondern strategischer Aufbau.

Zypern als Standort: Freiheit leben

Janosch lebt heute auf Zypern. Das ist nicht Zufall, sondern passt zu seiner Wertvorstellung: Freiheit. Als IT-Unternehmer kannst du dir aussuchen, wo du lebst. Remote Work, digitale Nomaden - das sind keine Buzzwords mehr, sondern Realität.

Die Frage ist: Baust du dein Business so auf, dass du diese Freiheit nutzen kannst?

Was du von Janosch lernen kannst

Janoschs Story ist keine Silicon-Valley-Fantasy. Es ist der realistische Weg eines IT-Profis, der:

  1. Solide Basis aufgebaut hat durch klassische IT-Ausbildung
  2. Früh in die Selbstständigkeit gestartet ist statt Jahre im Angestelltenverhältnis zu verschwenden
  3. Sich fokussiert hat auf einen lukrativen Bereich (IT-Security)
  4. Skaliert hat durch Managed Services und Teamaufbau
  5. Timing genutzt hat mit regulatorischen Trends wie NIS-2
  6. Seine Werte gelebt hat - Freiheit über alles andere

Das ist kein Get-Rich-Quick-Schema. Das ist kontinuierliche Arbeit über Jahre hinweg. Aber die Ergebnisse sprechen für sich: Von 0 auf 6,8 Millionen in einem Jahr.

Dein nächster Schritt

Wenn du als IT-Freelancer oder -Unternehmer unterwegs bist, frag dich:

  • Wo verzettelst du dich gerade, weil du denkst, du musst alles machen?
  • Wie kannst du von Projektgeschäft auf wiederkehrende Umsätze umstellen?
  • Welche regulatorischen oder Markt-Trends kannst du für dich nutzen?
  • Baust du dein Business so auf, dass es dir Freiheit gibt - oder baust du dir nur einen neuen Job?

Janoschs Weg zeigt: Es ist möglich. Aber es erfordert Fokus, Durchhaltevermögen und die Bereitschaft, aus Fehlern zu lernen.

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